Angststörung
Das Angsterleben ist ein körpernaher Gefühlszustand. Das Gefühl geht meist mit psychischen Symptomen wie Hoffnungslosigkeit, Missstimmung, psychischem Unwohlsein aber auch Ärger und Wut einher. Als „natürliche“ Begleitreaktion kann es zu Herzklopfen, Zittern, Mundtrockenheit, Atembeschwerden, Beklemmungsgefühl, Brustschmerz, Unruhegefühl im Magen, Übelkeit, Durchfall, Unsicherheit, Schwindelgefühl, Benommenheit, Schwächegefühl, Gefühllosigkeit, Schweißausbruch, Hitzewallung oder Kälteschauer kommen. Auch Stimmklang und Mimik können verändert sein.
Eine „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ kann unterstützen, wenn Ängste das tägliche Leben, zwischenmenschliche Kontakte oder berufliche Anforderungen beeinträchtigen.
Nicht jede Angst ist behandlungsbedürftig. Wenn Ängste jedoch anhalten und den Alltag beeinträchtigen, kann eine „Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie“ sinnvoll sein.
Ja. Belastende Erfahrungen oder schwierige Lebenssituationen können Angstreaktionen verstärken oder beeinflussen.
In der psychosomatisch‑psychotherapeutischen Medizin werden körperliche und seelische Beschwerden gemeinsam betrachtet. Da körperliche Symptome häufig im Vordergrund stehen, suchen viele Menschen zunächst ausschließlich körpermedizinische Hilfe. Gleichzeitig ist der Ausschluss einer organischen Ursache der Beschwerden wesentlich.